Psychotherapie für Erwachsene


Für wen?

Wir behandeln Erwachsene mit psychischen Belastungen und Erkrankungen. Unsere Schwerpunkte liegen in der Behandlung von Depressionen, Burn-out und Ängsten. Gemeinsam klären wir im Erstgespräch, welche Unterstützung für Sie passt.

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich gut belegtes Verfahren. Wir schauen gemeinsam darauf, wie Gedanken, Gefühle und Verhalten zusammenwirken, und entwickeln konkrete Schritte, um Belastungen im Alltag wirksam zu verändern.

Schematherapie

Die Schematherapie erweitert die Verhaltenstherapie um den Blick auf tief verwurzelte Lebensmuster, die oft schon in der Kindheit entstanden sind. Wir machen diese Muster verstehbar und stärken gesunde Wege, mit eigenen Bedürfnissen und Gefühlen umzugehen.

Unsere Schwerpunkte


Manchmal geraten die Dinge aus dem Gleichgewicht: Die Stimmung bleibt über Wochen gedrückt, die Kraft reicht kaum noch für den Alltag, oder Sorgen und Ängste bestimmen zunehmend das Leben. Psychotherapie kann helfen, diese Entwicklungen zu verstehen und wieder mehr Stabilität, Lebensfreude und Handlungsspielraum zu gewinnen. Wir begleiten Sie dabei fachlich fundiert, persönlich und mit Zeit für Ihre Anliegen.


Depressionen

Anhaltende Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen oder kreisende Gedanken können Anzeichen einer Depression sein. Gemeinsam verstehen wir, was Sie belastet, bauen Schritt für Schritt wieder Struktur und angenehme Aktivitäten auf und verändern belastende Denkmuster.


Burn-out

Dauerhafte Überlastung im Beruf oder im Privatleben kann zu Erschöpfung, innerer Leere, Reizbarkeit und Konzentrationsproblemen führen. In der Therapie schauen wir auf Ihre Belastungen, Ihre eigenen Ansprüche und Ihre Grenzen und entwickeln Wege zu mehr Erholung, Abgrenzung und einem gesunden Umgang mit Leistung.


Ängste

Ob Panikattacken, soziale Ängste, ständige Sorgen oder konkrete Phobien – Ängste können den Alltag stark einschränken. Wir helfen Ihnen, Ihre Angst zu verstehen, und begleiten Sie dabei, sich gefürchteten Situationen schrittweise wieder zu stellen und neues Vertrauen in sich selbst zu gewinnen.

Verhaltenstherapie


Die kognitive Verhaltenstherapie gehört zu den am besten untersuchten Psychotherapieverfahren und ist bei Depressionen, Burn-out und Angststörungen nachweislich wirksam. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gedanken, Gefühle, körperliche Reaktionen und Verhalten zusammenhängen und sich gegenseitig verstärken.


Gemeinsam analysieren wir, was Ihre Beschwerden auslöst und aufrechterhält, und vereinbaren konkrete, erreichbare Ziele. Mit bewährten Methoden – etwa dem Aufbau stärkender Aktivitäten, der Überprüfung belastender Gedanken, Expositionsübungen bei Ängsten, Entspannungs- und Achtsamkeitsverfahren sowie dem Training von Problemlöse- und sozialen Fähigkeiten – erproben Sie neue Wege direkt in Ihrem Alltag. So lernen Sie, sich selbst zu helfen – auch über die Therapie hinaus.

Schematherapie


Die Schematherapie wurde von dem amerikanischen Psychologen Jeffrey E. Young als Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie begründet. Sie verbindet verhaltenstherapeutische Methoden mit Erkenntnissen aus der Bindungsforschung sowie erlebnis- und emotionsorientierten Verfahren.


Wie entstehen Schemata?

Wenn in Kindheit und Jugend grundlegende Bedürfnisse – etwa nach Sicherheit, Bindung, Anerkennung, Selbstbestimmung oder Spontaneität – nicht ausreichend erfüllt werden, können sich tief verankerte Muster aus Gefühlen, Gedanken und Körperempfindungen bilden. Diese sogenannten Schemata werden im Erwachsenenalter durch bestimmte Situationen immer wieder aktiviert: etwa als Gefühl, nicht gut genug zu sein, als Angst vor Zurückweisung, als übermäßige Anpassung an andere oder als sehr hohe Ansprüche an sich selbst.


Wie arbeiten wir in der Schematherapie?

Gemeinsam lernen Sie Ihre Schemata und die damit verbundenen Erlebens- und Verhaltensweisen – in der Schematherapie „Modi“ genannt – kennen und verstehen, woher sie stammen. Neben Gesprächen nutzen wir erlebnisorientierte Methoden wie Imaginationsübungen und Stuhldialoge. Eine wertschätzende, unterstützende therapeutische Beziehung ist dabei ein zentraler Wirkfaktor. Ziel ist es, den „gesunden Erwachsenen“ in Ihnen zu stärken – den Anteil, der gut für Ihre Bedürfnisse sorgen und Ihnen mit Verständnis begegnen kann.


Für wen eignet sich die Schematherapie?

Die Schematherapie ist besonders hilfreich, wenn Beschwerden immer wiederkehren, sich Schwierigkeiten in Beziehungen wiederholen oder Muster wie Perfektionismus, Selbstkritik und das Zurückstellen eigener Bedürfnisse zu Erschöpfung, Depressionen oder Ängsten beitragen.

So läuft die Behandlung ab


1. Erstgespräch

Sie schildern Ihr Anliegen, und wir klären gemeinsam, ob und welche Behandlung für Sie sinnvoll ist.


2. Diagnostik und Planung

In den ersten Sitzungen erfassen wir Ihre Beschwerden genauer, auch mithilfe von Fragebögen, und legen gemeinsam Ihre Therapieziele fest.


3. Behandlung

Die Behandlung findet in wöchentlichen Gruppen statt und wird durch Einzelgespräche ergänzt.


4. Abschluss

Zum Ende der Behandlung festigen wir das Erreichte und bereiten Sie darauf vor, auch künftigen Belastungen gut zu begegnen.



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Rufen Sie uns an unter 02405 479 00 65 oder schreiben Sie uns an kontakt@pt-elisenbrunnen.de. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.